Ben Shelton und Taylor Fritz führen die Setzliste der BOSS OPEN an
Im Teilnehmerfeld ist es zu einigen Änderungen gekommen. In erster Linie deshalb, da uns der Turnierverlauf bei den French Open nicht unbedingt in die Karten gespielt hat. So müssen Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev, Jakub Mensik (CZE) und Flavio Cobolli (ITA), die allesamt das Halbfinale in Paris erreicht haben, auf ein Antreten beim ATP-Rasenturnier am Weissenhof verzichten.
Damit führt nun der aktuelle Weltranglisten-Fünfte Ben Shelton(USA) die Setzliste der BOSS OPEN vor Titelverteidiger und BOSS-Markenbotschafter Taylor Fritz (USA) sowie Alexander Bublik (KAZ) und Jiri Lehecka (CZE) an. Dieses Quartett kommt in der Auftaktrunde in den Genuss eines Freiloses. Dahinter sind Tommy Paul, Frances Tiafoe (beide USA), Alejandro Davidovich Fokina (ESP) und Corentin Moutet (FRA) auf den Positionen fünf bis acht gesetzt.
„Dass Alexander Zverev seinen ganzen Fokus jetzt auf die French Open legt, ist nur allzu verständlich und nachvollziehbar. Wir wünschen ihm für das Endspiel in Paris alles Gute und drücken ihm dafür die Daumen. Ein Erfolg von ,Sascha‘ in Roland-Garros würde dem deutschen Tennis einen riesigen Impuls verleihen, daher werden wir am Sonntag das Geschehen in Frankreich auch aufmerksam verfolgen”, erklärt Turnierdirektor Edwin Weindorfer.
Die Änderungen im Starterfeld haben auch zur Folge, dass mit Yannick Hanfmann, Daniel Altmaier, Jan-Lennard Struff und dem Vorjahres-Viertelfinalisten Justin Engelvier Deutsche ihren Platz im Hauptfeld sicher haben. Da der zweifache Stuttgart-Triumphator Matteo Berrettini wegen einer am Mittwoch im Viertelfinale von Paris gegen seinen Landsmann Matteo Arnaldi erlittenen Hüftverletzung für die BOSS OPEN ebenfalls passen musste, ist erst eine von insgesamt drei Wildcards an Nick Kyrgios vergeben. Sein bisher letztes Einzelmatch auf der ATP-Tour hat der exzentrische Australier zu Beginn dieses Jahres beim ATP-Turnier in Brisbane bestritten.
„Wir haben ein sehr starkes und attraktives Feld. Ben Shelton hat in dieser Saison in Dallas und München schon zwei 500er-Turniere gewonnen. Dazu ist Taylor Fritz ein exzellenter Rasenspieler, der fünf seiner zehn Turniersiege auf diesem Untergrund gefeiert hat. Mit Alexander Bublik, Frances Tiafoe und Nick Kyrgios sind zudem drei Spieler am Start, die immer für spektakuläre Aktionen auf dem Platz gut sind. Wichtig ist auch, dass mit Yannick Hanfmann, Daniel Altmaier, Jan-Lennard Struff und Justin Engel vier Deutsche im Hauptfeld sind“, betont Weindorfer.
Im Doppel zählt mit den München-Siegern Jakob Schnaitter und Mark Wallner ein deutsches Duo zum Favoritenkreis. Mit Daniel Altmaier und Justin Engel sowie Yannick Hanfmann und Jan-Lennard Struff sind zwei weitere deutsche Paarungen mit dabei. Dazu schlägt Constantin Frantzen an der Seite des Niederländers Robin Haase im Doppel-Wettbewerb am Weissenhof auf.
SETZLISTE DER BOSS OPEN 2026:
1 Ben Shelton (USA)
2 Taylor Fritz (USA)
3 Alexander Bublik (KAZ)
4 Jiri Lehecka (CZE)
5 Tommy Paul (USA)
6 Frances Tiafoe (USA)
7 Alejandro Davidovich Fokina (ESP)
8 Corentin Moutet (FRA)