"Bleibt dran" - Struff begeisterte bei Kinder-PK

Einmal selbst Journalist sein und einem ATP-Star die Fragen stellen, die man schon immer stellen wollte: Genau diese Gelegenheit hatten zahlreiche junge Tennisfans am Sonntag bei den BOSS OPEN. Im Rahmen des Kids Day stellte sich Publikumsliebling Jan-Lennard Struff im Medienzentrum den Fragen der Nachwuchsreporter – und sorgte dabei für viele sympathische und inspirierende Antworten.

Von seinem schwierigsten Gegner über seine Kindheitsidole bis hin zur Frage, was man tun muss, um selbst Tennisprofi zu werden - die Kinder nutzten die Gelegenheit und fragten den deutschen Publikumsliebling alles, was sie interessierte.

Besonders aufmerksam wurde es, als Struff den jungen Zuhörern einen Rat mit auf den Weg gab. „Ich war als Kind nie der Beste und nie der Talentierteste“, erzählte der 35-Jährige. Entscheidend sei vielmehr gewesen, dass er Spaß am Tennis gehabt und gerne hart gearbeitet habe. Seine Botschaft an die Kinder: Man könne auch dann viel erreichen, wenn andere am Anfang besser seien.

Natürlich durfte auch ein Blick in Struffs eigene Tennis-Geschichte nicht fehlen. Mit dem Tennissport kam er bereits im Alter von sechs Jahren in Berührung - kein Wunder, schließlich sind beide Eltern Tennistrainer. Bis zu seinem 12. oder 13. Lebensjahr spielte er allerdings parallel auch Fußball. Erst dann entschied er sich endgültig für den Tennisschläger.

Für viele Lacher sorgte die Frage nach seinen Vorbildern. Struff nannte Pete Sampras, Boris Becker und Lleyton Hewitt – und fragte die Kinder schmunzelnd zurück: „Kennt ihr Pete Sampras überhaupt noch?“ Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm ein Autogramm von Boris Becker, das er als Zehnjähriger bei einem Mannschaftsbewerb in Düsseldorf erhielt.

Auch persönliche Einblicke kamen nicht zu kurz. Auf die Frage nach seinem Lieblingsessen gestand Struff, dass Pizza ganz weit oben auf seiner Liste steht - auch wenn sein Trainer vermutlich nicht begeistert wäre, wenn sie vor jedem Match auf dem Speiseplan stehen würde. Man dürfe sich aber durchaus auch einmal etwas gönnen, solange man sich grundsätzlich gesund ernähre.

Am Ende wurde es noch einmal emotional. Was ihm neben dem Tennis am wichtigsten sei? Die Antwort kam ohne Zögern: seine Familie. „Den meisten Spaß machen meine Familie und meine Kinder“, sagte Struff, dessen eigene Kids während der BOSS OPEN ebenfalls in Stuttgart dabei sind.

 
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