Tiafoe zieht locker ins Viertelfinale ein
BOSS OPEN-Sieger von 2023 nimmt Hürde Hijikata im Eiltempo. Für Publikumsliebling Nick Kyrgios kam hingegen nach starkem Beginn und gewonnenem ersten Satz gegen Sho Shimabukuro das Aus.
Frances Tiafoe steht bei den BOSS OPEN im Viertelfinale. Der an Nummer sechs gesetzte US-Amerikaner setzte sich am Donnerstag gegen den Australier Rinky Hijikata mit 6:4, 6:4 durch und unterstrich damit seine Ambitionen auf einen zweiten Titelgewinn in Stuttgart nach 2023.
Der erste Satz verlief lange ausgeglichen, ehe Tiafoe beim Stand von 5:4 das entscheidende Break gelang und er anschließend sicher ausservierte. Im zweiten Durchgang schien der Amerikaner nach einem frühen Break bereits auf der Siegerstraße, doch Hijikata kämpfte sich mit dem postwendenden Rebreak zurück. Nachdem beide Spieler jeweils ein weiteres Break nachlegen konnten, behielt Tiafoe in der entscheidenden Phase die Nerven, holte sich das vorentscheidende Break zum 5:4 und verwandelte nach 1:19 Stunden seinen ersten Matchball bei eigenem Service.
Im Viertelfinale wartet nun Jiri Lehecka auf den US-Amerikaner. Der an Nummer vier gesetzte Tscheche musste gegen James Duckworth hart kämpfen, setzte sich nach 2:26 Stunden aber mit 6:7(8), 6:4, 7:6(3) durch und komplettierte damit das Viertelfinalduell am Freitag.
Kyrgios nach Kampf out
Die Reise von Nick Kyrgios bei den BOSS OPEN ist im Achtelfinale zu Ende gegangen. Der Australier musste sich dem japanischen Qualifikanten Sho Shimabukuro nach einem hochklassigen Aufschlagduell mit 6:4, 6:7 (5), 4:6 geschlagen geben.
Kyrgios erwischte den besseren Start und nahm seinem Gegner gleich im ersten Aufschlagspiel das Service ab. Dieses frühe Break reichte dem ehemaligen Wimbledon-Finalisten zum Satzgewinn. Besonders beeindruckend präsentierte sich der Australier dabei mit acht Assen und einer Quote von 81 Prozent gewonnenen Punkten nach dem ersten Aufschlag. Insgesamt servierte der Australier über das Match gesehen 22 Asse, sein japanischer Kontrahent immerhin auch 13.
Im zweiten Durchgang blieben beide Spieler bei eigenem Service unantastbar. Die Entscheidung musste im Tiebreak fallen, in dem Shimabukuro die entscheidenden Punkte machte und den Satzausgleich schaffte.
Auch im dritten Satz dominierten die Aufschläger lange Zeit das Geschehen. Dann nutzte der Japaner beim Stand von 4:4 seine erste und einzige Breakchance des gesamten Matches zur Entscheidung. Nach 1:52 Stunden verwandelte Shimabukuro seinen zweiten Matchball bei eigenem Aufschlag und zog erstmals ins Viertelfinale der BOSS OPEN ein. Dort trifft der 28-jährige Japaner am Freitag auf den Sieger der erst später ausgetragenen Partie zwischen Ben Shelton (USA) und Marcos Giron (USA).